Ein warmherziges Bilderbuch über Identität, Freundschaft und das Gefühl, seinen Platz in der Welt finden zu wollen. Luise Mückenbart stellt die große Frage: „Was bin ich bloß?“ – und sucht Antworten bei Pferden, Schweinen, Hühnern und sogar in Büchern über Drachen. Mit viel Humor, liebevollen Dialogen und einem Hauch Magie lernen Kinder, dass man auch dann dazugehört, wenn man nicht in eine Schublade passt.
Eine Geschichte über Selbstakzeptanz, Vielfalt und die Kraft der Fantasie – zum Vorlesen und Mitfühlen.
Inhalt des Buches
Das Bilderbuch erzählt die Geschichte der Hündin Luise, die auf einem Bauernhof lebt und sich fragt, wer oder was sie eigentlich ist. Als einziger Hund auf dem Hof fühlt sie sich anders und begibt sich gemeinsam mit ihrem Freund, dem Kater K, auf die Suche nach ihrer Identität. Sie schaut sich andere Hunde an, erkennt jedoch, dass sie sich von ihnen unterscheidet – in Größe, Fell oder Aussehen – und zweifelt daran, selbst ein Hund zu sein.
In ihrer Verunsicherung probiert Luise verschiedene „Rollen“ aus: Sie versucht, wie ein Pferd zu grasen, tollt mit den Schweinen im Schlamm und mischt sich unter die Hühner. Doch überall merkt sie, dass sie zwar Ähnlichkeiten entdeckt, aber dennoch nicht wirklich dazugehört. Schließlich glaubt sie sogar, ein Drachenmädchen zu sein, weil sie sich in einem Buch wiederzuerkennen meint. Ihr Freund K bleibt jedoch überzeugt: Luise ist ein Hund – auch wenn sie anders aussieht als die anderen.
Am Ende bleibt die Botschaft liebevoll und augenzwinkernd: Man darf anders sein und gehört trotzdem dazu. Charmant spielt das Buch mit Fantasie und Wirklichkeit und lässt Raum für eigene Gedanken.
Für wen ist dieses Buch besonders geeignet?
Dieses Buch richtet sich an:
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Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter
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Familien und Vorlesesituationen
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Leser, die Themen wie Selbstakzeptanz und Anderssein sensibel besprechen möchten
- Kinder, die Tiere, Bauernhofgeschichten und fantasievolle Elemente lieben
Es eignet sich sowohl zum gemeinsamen Vorlesen als auch zum selbstständigen Lesen zu Hause, in der Kita oder in der Grundschule.
Warum dieses Buch heute relevant ist
In einer Zeit, in der Fragen nach Identität, Individualität und Zugehörigkeit gesellschaftlich stark diskutiert werden, greift das Buch ein zentrales Thema kindgerecht auf:
Wer bin ich – und darf ich anders sein? Luise erlebt Zweifel, vergleicht sich mit anderen und möchte irgendwo „hineinpassen“. Diese Erfahrung kennen viele Kinder – sei es durch äußere Unterschiede, Charaktereigenschaften oder persönliche Interessen. Das Buch vermittelt auf einfühlsame Weise, dass Gemeinsamkeiten wichtiger sind als perfekte Übereinstimmung.
Gleichzeitig stärkt die Geschichte Selbstwert und Toleranz. Sie zeigt, dass Vielfalt normal ist – selbst innerhalb einer Gruppe. Luises Suche ermutigt Kinder, sich auszuprobieren, Fragen zu stellen und fantasievoll zu denken. Die liebevolle Beziehung zwischen Luise und K vermittelt zudem Sicherheit: Man darf zweifeln, ohne allein zu sein. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Entwicklung und zu einem respektvollen Miteinander.